Kon­trol­le Mit­tag­essen

Fra­ge: Wie wird sicher­ge­stellt, dass Kin­der das Mit­tag­essen nicht aus­las­sen?

Ant­wort der Schul­lei­tung: Eine gene­rel­le Kon­trol­le ist nicht vor­ge­se­hen, da dies sehr res­sour­cen­in­ten­siv wäre und die Bezie­hungs­ar­beit mit den Kin­dern stark ein­schrän­ken wür­de. Zudem wür­de die Viel­falt der Ange­bo­te (z. B. Biblio­thek, Spie­le) lei­den, weil die­se eben­falls Per­so­nal benö­ti­gen. Selbst eine Kon­trol­le garan­tiert nicht, dass Kin­der tat­säch­lich essen – sie könn­ten sich anmel­den und trotz­dem nichts essen oder das Essen weg­wer­fen. Bei den aller­mei­sten Kin­dern ist das pro­blem­los, wenn das bei Ihrem Kind aus­nahms­wei­se nicht so ist, bespre­chen sie es mit ihrem Kind regel­mäs­sig und wen­den sich nöti­gen­falls bit­te direkt an die Betreu­ung oder Klas­sen­lehr­per­son.

Unser Kon­zept setzt bewusst auf par­ti­zi­pa­ti­ves und eigen­ver­ant­wort­li­ches Han­deln. Des­halb haben wir das Modell “Open Restau­rant” gewählt. Alle Kin­der wer­den um 12:30 Uhr an allen Posten auf­ge­for­dert und geschickt, zudem kennt das Per­so­nal die Kin­der gut und ach­tet beson­ders auf jene, die nicht regel­mäs­sig essen. Es gibt kei­nen Essens­zwang, aber das Per­so­nal isst mit den Kin­dern und ani­miert sie zum Mit­es­sen.
Wir emp­feh­len Eltern, das The­ma mit den Kin­dern vor­ab zu bespre­chen und bei Bedarf zusätz­lich Znü­ni mit­zu­ge­ben, falls das Tages­me­nü nicht ihren Vor­lie­ben ent­spricht.